Niederlage bei den Ritterfestspielen

In der sechsten Runde der 2. Rheinland-Pfalz-Liga Süd hatte der SC Landskrone ein Auswärtsspiel gegen den Tabellenzweiten Thallichtenberg. Bei traurigem Regenwetter näherte sich die Mannschaft der Burg Lichtenberg, wo der Mannschaftskampf im Rittersaal stattfinden sollte.
Dort angekommen spielte eine Blaskapelle allerdings keine mittelalterlichen Töne, sondern eher im Stil einer Jazz- oder Bigband. Nachdem entgegen der Ankündigung der Gastgeber diese „kurze Einlage“ sich hinzog, wurde der Mannschaftskampf bis zum Ende der musikalischen „Untermalung“ unterbrochen. Natürlich haben die Musiker sehr zeitnah nach der Unterbrechung aufgehört.

   

Als erstes endete der Kampf am von Adrian Lösch am dritten Brett. In etwas schlechter eingeschätzter Stellung akzeptierte das gegnerische Remisgebot. Nicht viel später endete die Partie von Peter Faiß am siebten Brett mit gleichem Ergebnis – 1:1.

Am ersten Brett stand Reinhold Weiß zunächst gut, allerdings hatte er im Spielverlauf Probleme mit dem König und musste eine Figur abgeben um matt zu verhindern. Auch wenn sein Gegner einen irregulären Zug machte, ging die Partie leider verloren. Paul Berkes (Bild) lehnte mannschaftsdienlich ein Remisgebot ab und sackte zunächst einen Bauern und später den vollen Punkt ein – 2:2.

 

Am vierten Brett eroberte Oliver Koeller in er Eröffnungsphase einen Bauern. In der Folge versuchte er die gegnerischen Angriffsbemühungen zu neutralisieren, was zunächst auch gut gelang. Mit schwindender Restbedenkzeit unterlief ihm ein Fehler, der leider die Partie kostete.
Colin Bloch hatte an Brett 6 eine interessante und etwas undurchsichtige Partie, in der er einen zwischenzeitlichen Vorteil leider nicht verdichten konnte und dann sogar noch verlor – 2:4.

Eine wirklich wilde Partie mit Hauen und Stechen hatte Manuel Gauer am fünften Brett. Nach einem unerwarteten gegnerischen Figurenopfer musste der eigene König verteidigt werden, was zunächst leidlich gut gelang. Im Mittelspiel verpasste er dann leider eine nicht triviale taktische Idee, die die Partie gewonnen hätte und musste sich am Ende in ein Dauerschach retten.
Im Duell der beiden Müllers stand Riyanna lange unter Druck und stand im Endspiel wahrscheinlich auf Verlust. Mit enormem Sitzfleisch verteidigte sie sich dann zäh und konnte am Schluss noch einen halben beisteuern – 3:5.

Nach der ersten Saisonniederlage liegt der SC Landskrone aktuell einen halben Brettpunkt hinter Thallichtenberg auf dem zweiten Platz. Beim nächsten Spieltag erwarten wir den Tabellendritten, der wiederum nur einen halben Brettpunkt hinter uns liegt. Für Spannung ist also gesorgt.